Kann Alexa Siri und Co. besiegen?

„Alexa, guten Morgen!“ – Diese Worte habe ich mir schon fast angewöhnt zu sagen, nachdem ich meinen Wecker morgens ausschalte. Mit diesem Befehl begrüßt euch Alexa mit einem Fun Fact des Tages. Wie der Amazon Echo Dot den Alltag sonst noch unterstützen kann, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Ich habe den Amazon Echo Dot nun ein paar Tage getestet, um mir ein erstes Bild der Funktionsweise zu machen. Die Video-Review findet ihr auf unserem YouTube-Kanal.

Auch im weiteren Verlauf des Tages gibt es ein paar Befehle, die ich häufiger verwende. Durch die Frage „Alexa, was gibt’s Neues?“ wird automatisch die 100-Sekunden-Ausgabe der Tagesschau wiedergegeben, was sehr kompakt und informativ über die aktuellen Geschehnisse in der Welt aufklärt. Natürlich lassen sich auch andere Apps und Benutzerkonten mit dem Echo Dot verknüpfen. Die für mich wichtigsten sind hier definitiv Spotify und Philips hue. Einige Befehle müssen hier zwar etwas kryptisch formuliert werden, allerdings funktionieren sie dann sehr zuverlässig.

Technische Verbindungsmöglichkeiten

Der eingebaute Lautsprecher im Echo Dot ist nicht wirklich für die Musikwiedergabe geeignet. Die größere Ausgabe, der Amazon Echo, soll hingegen auch ohne externe Lautsprecher befriedigenden Sound wiedergeben. Die Verknüpfung externer Lautsprecher kann beim Echo Dot per Bluetooth oder Aux-Anschluss erfolgen – Die Aux-Option ist auf dem großen Echo nicht gegeben.

Amazon Echo Dot mit Bose Soundlink mini gekoppelt
Amazon Echo Dot mit Bose Soundlink mini gekoppelt

Wie wird Alexa schlauer?

Dafür gibt es die „Skills“! Dies sind, sozusagen, kleine Apps, die auf dem Gerät installiert werden. Beispiele, die ich getestet habe, wären TorAlarm, Fernsehprogramm oder Chefkoch. Viele Skills benötigen zur Bedienung zur Zeit noch relativ spezifische Anfragen. Hier ein paar Beispiele:

  • “Alexa, in Spotify spiele die Playlist Discover Weekly”
  • “Alexa, frage TorAlarm, wie Werder gespielt hat”
  • “Alexa, frage Fernsehprogramm, was heute Abend läuft”
  • “Alexa, sage Chefkoch, ich habe Lust auf Pasta”

Letzteres, die Anbindung an Chefkoch, fand ich persönlich sehr amüsant. Zwar steht der smarte Lautsprecher nicht in der Küche meiner Wohnung, aber trotzdem ist ein solcher Befehl gut zur Inspiration. Die präsentierten Ergebnisse wechseln auch von Anfrage zu Anfrage, was das Interesse weckt, welche Kochvorschläge noch so kommen. Eine Einkaufsliste oder das Rezept lassen sich dann einfach auf das Smartphone schicken oder man lässt Alexa sie vorlesen.

Mit weitere Skills, die ich noch selbst getestet habe, könnt ihr auch ein Taxis, ein Uber oder eine Pizza bestellen. Mittlerweile soll es über 10.000 Skills geben und es kommen fast täglich neue hinzu. Damit ist das Amazon Echo sicherlich führend, was Smart Home Assistenten angeht.

Amazon Echo Dot
Amazon Echo Dot

Mein Fazit

Das wirklich überraschende beim Amazon Echo Dot war, wie gut das Gerät zuhören kann. Obwohl ich es in einem Fach meines Regals aufgestellt habe, versteht es meine Anfragen aus dem ganzen Zimmer sowie dem Vorraum – ohne besonders laut zu sprechen. Das funktioniert ebenfalls, wenn Musik abgespielt wird. Nachdem das Keyword „Alexa“ verstanden wurde, wird die Lautstärke der Musik reduziert und der genauen Anweisung zugehört. Natürlich lässt sich das Mikrofon auch stumm schalten, wenn man Angst vor Abhörattacken hat. Außerdem lassen sich „One-Click“-Einkäufe auf Amazon entweder per PIN sperren oder komplett deaktivieren. So können euch auch Freunde keinen Streich mehr spielen.

Falls ihr jetzt auch Lust auf Alexa bekommen habt, findet ihr hier alle Informationen zu dem Gerät. Außerdem würde ich mich über Kommentare unter meinem Video auf YouTube sehr freuen. Schreibt doch mal eure Erfahrung mit Alexa oder was ihr generell von ständig zuhörenden Sprachassistenten haltet.

>> Amazon Echo (amazon.de)

>> Amazon Echo Dot (amazon.de)

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